Eine Krankentagegeldversicherung soll Einkommensausfälle absichern, wenn Versicherte längere Zeit arbeitsunfähig sind. Wird die Zahlung verweigert oder eingestellt, kann dies schnell zu erheblichen finanziellen Problemen führen.
Versicherer argumentieren häufig, dass keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe, eine Berufsunfähigkeit eingetreten sei oder die medizinischen Nachweise nicht ausreichten. Gerade Selbstständige und Freiberufler sind von solchen Entscheidungen oft besonders betroffen.
Typische Streitpunkte sind:
Entscheidend ist, welche Versicherungsbedingungen gelten, wie Arbeitsunfähigkeit definiert ist und ob die Begründung des Versicherers tragfähig ist. Medizinische Unterlagen und Tätigkeitsbeschreibung spielen dabei eine wichtige Rolle.
Benötigt werden Versicherungsvertrag, Bedingungen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, ärztliche Berichte, Gutachten und der Schriftwechsel mit dem Versicherer.
Wenn Ihre Krankentagegeldversicherung nicht mehr zahlt, sollte die Leistungsentscheidung geprüft werden.
[Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht]
[zurück zum Versicherungsrecht]
