Viele Betroffene werden über soziale Netzwerke, Messenger-Gruppen oder vermeintliche Finanzberater zu Geldanlagen verleitet. Häufig geht es um Kryptowährungen, Forex-Trading, Aktien, Festgeldangebote oder angeblich besonders sichere Investitionen.
Die Plattform wirkt zunächst professionell. Es werden Gewinne angezeigt, persönliche Ansprechpartner melden sich regelmäßig und weitere Einzahlungen werden empfohlen. Spätestens wenn eine Auszahlung verlangt wird, treten Probleme auf. Dann werden zusätzliche Gebühren, Steuern oder Sicherheitsleistungen gefordert – oder die Ansprechpartner verschwinden.
Typische Warnzeichen sind:
Nach einem Anlagebetrug sollte geprüft werden, welche Zahlungswege genutzt wurden, ob Banken oder Zahlungsdienstleister involviert waren und ob Rückforderungs- oder Schadensersatzansprüche bestehen. Auch Strafanzeigen und Sicherungsmaßnahmen können sinnvoll sein.
Je früher Unterlagen gesichert werden, desto besser lässt sich der Zahlungsfluss nachvollziehen. Wichtig sind Kontoauszüge, Wallet-Adressen, Chatverläufe, E-Mails, Verträge, Screenshots der Plattform und Namen der beteiligten Personen oder Firmen.
Wenn Sie Geld bei einer Trading-Plattform oder durch eine vermeintliche Anlageberatung verloren haben, kann eine rechtliche Prüfung der nächsten Schritte sinnvoll sein.
[Rechtsschutzversicherung verweigert Deckung]
