Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht: Was tun?

 

Wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zahlt, kann das erhebliche finanzielle Folgen haben. Betroffene haben häufig über Jahre Beiträge gezahlt und erwarten im Ernstfall eine verlässliche Absicherung. Lehnt der Versicherer die Leistung ab, entsteht schnell existenzieller Druck.

 

Versicherer begründen Ablehnungen häufig damit, dass der erforderliche Grad der Berufsunfähigkeit nicht erreicht sei, die medizinischen Nachweise nicht ausreichten oder die konkrete berufliche Tätigkeit nicht ausreichend dargestellt worden sei.

 

Entscheidend ist nicht nur die Diagnose. Maßgeblich ist, welche Tätigkeiten den zuletzt ausgeübten Beruf geprägt haben und in welchem Umfang diese noch ausgeübt werden können.

 

Typische Streitpunkte sind:

  • Ablehnung des Leistungsantrags
  • Einstellung bereits gezahlter BU-Rente
  • Streit über die Tätigkeitsbeschreibung
  • medizinische Gutachten
  • Verweisung auf andere Tätigkeiten
  • angeblich unvollständige Gesundheitsangaben
  • Rücktritt oder Anfechtung des Versicherers

 

Für die Prüfung sind Versicherungsvertrag, Bedingungen, Antrag, Leistungsantrag, Tätigkeitsbeschreibung, ärztliche Unterlagen, Gutachten und der Schriftwechsel mit dem Versicherer wichtig.

 

Wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung die Leistung ablehnt oder einstellt, sollte die Entscheidung sorgfältig geprüft werden.

 

[Rücktritt oder Anfechtung der BU-Versicherung]

[Rechtsschutzversicherung verweigert]

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