Mandanten müssen vor und während eines Mandats wissen, welche Kosten entstehen können. Zwar lassen sich Kosten nicht immer exakt vorhersagen. Ein Rechtsanwalt muss aber über wesentliche Kostenrisiken, Vergütungsvereinbarungen und wirtschaftliche Folgen ausreichend informieren.
Streit entsteht häufig, wenn Mandanten nach Abschluss eines Verfahrens mit unerwartet hohen Rechnungen konfrontiert werden oder wenn nicht klar war, welche Gebühren neben Gerichtskosten und gegnerischen Anwaltskosten entstehen können.
Typische Fälle sind:
Ob eine Pflichtverletzung vorliegt, hängt vom Einzelfall ab. Zu prüfen ist, welche Informationen der Anwalt erteilt hat, welche Vereinbarungen getroffen wurden und ob der Mandant bei richtiger Aufklärung anders entschieden hätte.
Benötigt werden Mandatsvereinbarung, Vergütungsvereinbarung, Rechnungen, Schriftwechsel, Rechtsschutzunterlagen und Dokumente zum zugrunde liegenden Verfahren.
Wenn Sie den Eindruck haben, über Anwaltskosten nicht ausreichend aufgeklärt worden zu sein, kann eine rechtliche Prüfung sinnvoll sein.
[Rechtsschutzversicherung verweigert Deckung]
